Entwicklung ohne Hilfe

Die überschaubare Gesellschaft
254 S., geb., € 20,–
ISBN 978-3-7013-1129-3

Geschenktes Geld verhindert nachhaltige Entwicklung!
Die Vorteile von Gesellschaften, die kleinräumig gut organisiert sind, lassen sich mit den Entwicklungsmöglichkeiten von Gesellschaften verbinden, die als unterprivilegiert gelten. Schritt für Schritt skizziert Kohr, wie eine solche Entwicklung zu mehr Eigenständigkeit, Selbstversorgung und Selbstachtung ablaufen kann, ohne dabei in die Abhängigkeit von den hoch- oder gar überentwickelten Nationen zu geraten. Der richtige Weg zum Wohlstand führt nicht über die Abkürzung in Form hoher Summen an Entwicklungshilfe, so Leopold Kohr. Diese seit Jahrzehnten geübte Praxis ist menschenunwürdig und führt meistens dazu, die angestrebte Entwicklung gar nicht in Gang kommen zu lassen. Durch die Globalisierungsdiskussion erfahren Kohrs Ideen erneut Aktualität: Die Doktrin vom freien Handel verstärkt die Diskrepanz zwischen über- und unterentwickelten Gesellschaften. Der vorliegende Band ist die deutschsprachige Erstausgabe des 1973 auf Englisch erschienenen „Development without Aid”, übersetzt von Andreas Wirthensohn.

Zitate: gesammelt und zugeordnet von Dr. Günther Witzany